Soziales Lernen und gemeinsame Pädagogik

Lehrerinnen und Lehrer der vier Schularten tauschen Erfahrungen in der Umsetzung ihrer Arbeit mit den Kindern aus. Nicht selten wechseln Schülerinnen und Schüler im Verlauf ihres Schullebens die Schulart, weil eine andere Schulart ihren persönlichen Fähigkeiten und Neigungen besser entspricht. Im Schulverbund ist es einfach, diese Kinder beim Wechsel zu begleiten, ihre eigene Schulgeschichte den neuen Kolleginnen und Kollegen mitzuteilen und Empfehlungen zu geben. Wer wechselt, wechselt "nur" die Schulart, nicht das Gebäude, nicht das gewohnte Umfeld, das durch die Schülerinnen und Schüler der Schule geprägt ist.

Besonders hervorzuheben ist der Übergang der Kinder des 4. Schuljahres aus unserer Grundschule in eine der drei weiterführenden Schulen. Die Lehrerinnen und Lehrer der jeweiligen 5. Klasse stehen über längere Zeit in Kontakt mit den ehemaligen Lehrerinnen der Grundschule.

Gemeinsame Aktivitäten - Arbeitsgemeinschaften, gemeinsame Schulfeste, gemeinsames Mittagessen in der Mensa, gemeinsame Freiräume in der Schule - all dies führt zu sonst nicht üblichen Kontakten zwischen den Schülerinnen und Schülern der unterschiedlichen Schularten; ein "Klassendenken" kann so nur schwer entstehen. Dass eine andere Schulausbildung nicht zwangsläufig eine Barriere zwischen den Kindern aufbaut, ist eine wesentliche Erfahrung, die in unserem Schulverbund gemacht werden kann.

Gemeinsame Räume

Unter einem gemeinsamen Dach findet das Schulleben von fast 1.800 Kindern und Jugendlichen statt. Die allgemeinen Unterrichtsbereiche sind nach Schularten getrennt untergebracht, verbunden jedoch durch großzügige Flure und gemeinsame Freiflächen innerhalb des Gebäudes.
Die Fachräume für die Naturwissenschaften, Technik, Musik, Bildende Kunst und die Schulküche werden gemeinsam genutzt. Entsprechendes gilt für die Sporthalle, in der gleichzeitig fünf Gruppen unterrichtet werden können.

In der Mensa haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, aus drei Menüs ihr Mittagessen zu wählen; zusätzlich bietet ein Kiosk bietet am Vormittag Speisen und Getränke an.

Für die Schülerinnen und Schüler, die das Ganztagsangebot nutzen, ist dies eine willkommene Bereicherung des Lebensraums Schule.

Das Musiktheater und die Bibliothek sind weitere gemeinsame Orte, die von den Schülerinnen und Schülern aller Schularten gerne genutzt werden.

Gemeinsame Organisationsstruktur

Stundenpläne, Raumpläne, Absprachen über gemeinsame Veranstaltungen und vieles mehr sind Kennzeichen der äußeren organisatorischen Verbindung aller Schularten; in entsprechenden Kommissionen arbeiten Lehrerinnen und Lehrer aller Abteilungen zusammen. Auch die Eltern, Schülerinnen und Schüler beraten und beschließen in den schulartübergreifenden Gremien wie Elternbeirat, Schulkonferenz, SMV und Personalrat Angelegenheiten, die den gesamten Schulverbund betreffen.

In Personalunion ist die Schulleiterin des Gymnasiums, Oberstudiendirektorin Gudrun Aisenbrey, auch die Leiterin des Verbundes. Sie vertritt die Schule nach außen und ist für die Organisation des Schulalltages verantwortlich. Sie ist Dienstvorgesetzte aller Landesbeamtinnen und ~beamte, und sie koordiniert die Aufgaben der städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Schulartenbezogene Aufgaben - wie z.B. der Einsatz der Kolleginnen und Kollegen werden an die Rektoren der anderen Schularten delegiert; die Schulleiterinnen und ~leiter der Abteilungen arbeiten eng zusammen. Bei der Zusammenarbeit wirken auch der örtliche Personalrat und die Beauftragte für Chancengleichheit mit.

Schülerarbeiten

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Der Schulverbund