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Die Ziele

Ziel des Projekts ist es, die Jugendlichen in ihren kommunikativen Fähigkeiten zu stärken, die Urteilsbildung zu verbessern und mehr Sicherheit im Auftreten bei Prüfungen und Bewerbungen zu geben.  Die trainierenden LehrerInnen, die das Zertifikat zum Debattenlehrer/in erworben haben führen in allen achten Klassen das Training der Methode durch.

Debatte bedeutet zwar einen harten, aber auch fairen Umgang miteinander. Sie setzt voraus, dass man gut informiert und tolerant gegenüber neuen Sichtweisen ist, um schließlich einen Weg zu finden, der zum Handeln führt. In der modernen Kommunikationsgesellschaft braucht jeder die Fähigkeiten, gemeinsam und gegeneinander Stellung zu nehmen, Gründe zu nennen und Kritik vorzutragen. Anders als bei Diskussionen oder gar Talkshows geht es hier darum Regeln einzuhalten. Wer diesen Regeln folgt, hört andere an und lernt, berechtigte Interessen vernünftig und rhetorisch besser geschult zu vertreten.

Der Weg

Mit der Methode „Debattieren“ lernen die SchülerInnen „das Thema zu treffen, sich kurz zu fassen, zum Punkt zu kommen [...] Gründe für die eigene Sicht anzugeben und die Gründe der anderen genau zu prüfen [...], gegensätzliche Meinungen auszuhalten und Konflikte sprachlich zu lösen“ (Begleitheft 'Jugend debattiert'). All das getreu den Worten des Heidelberger Philosophen Hans-Georg Gadamer: „Nur wenn wir uns der möglichen Gegensicht aussetzen, haben wir die Chance, über die Enge unserer eigenen geistigen Voreingenommenheiten hinauszugelangen.“

Seit 2005 ist das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium offiziell „Jugend debattiert“-Schule! Seitdem haben wir jedes Jahr die besten Debattanten zum bundesweiten Wettbewerb entsandt.

Da Übung bekanntermaßen den Meister macht, noch ein kleiner Hinweis auf unsere „Jugend debattiert“-AG, in der systematisch geübt werden kann, die eigene Position zu vertreten. Selbige findet immer freitags von 13:20 - 14:00 Uhr und jede zweite Woche mittwochs von der 7. bis zur 9. Stunde statt.

An „Jugend debattiert“ interessierte Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen können sich jederzeit bei Frau Schneider melden (Lehrerzimmer 2) oder einfach vorbeikommen.

Das Training in der Debatten-AG bietet die Übung im Wettstreit um das bessere Argument. Wer mitreden will, muss über ein gutes Hintergrundwissen verfügen und blitzschnell auf sein Gegenüber reagieren können. Gute Debatten verlangen gute Vorbereitung und ständige Übung.

Die Redezeiten werden durch einen Zeitnehmer überwacht. Fünfzehn Sekunden vor Ablauf der Redezeit wird ihr nahes Ende durch einmaliges Klingelzeichen angezeigt. Das Überschreiten der Redezeit wird durch dauerndes Klingelzeichen unterbunden.  

Die Wettbewerbsstadien

Der Bundeswettbewerb gliedert sich in Trainingsphasen für die teilnehmenden Klassen und SchülerInnen. Im Oktober findet an unserer Schule der Methodentag "Debattieren" in allen achten Klassen statt. Danach werden interessierte Jugendliche im Rahmen einer AG als Debattanten und Juroren geschult. Im Dezember und Januar führen wir die Klassenwettbewerbe durch, aus denen dann die Sieger zum Wettbewerb des Schulverbunds geschickt werden. Die zwei Erstplatzierten (aus der Altersgruppe I und II) sind für den Landeswettbewerb qualifiziert. Wer dort Platz eins oder zwei belegt, geht zum Bundesentscheid.

Die Regional- und Landessieger erhalten eine dreitägigen Rhetorikfortbildung. Das Bundesfinale in Berlin wird in Anwesenheit des Bundespräsidenten ausgetragen. Die Bundessieger gewinnen eine gemeinsame Akademie-Woche mit rhetorischer Einzelberatung, Gesprächen mit Prominenten, Exkursionen u.a.m. Die Bundessieger der Altersgruppe II werden zur Aufnahme in die Studienstiftung des Deutschen Volkes vorgeschlagen.

Wir wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Glück, viel Spaß und viel Erfolg.

Liane Schneider

Schülerarbeiten

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Jugend debattiert