Unsere Klassenfahrt nach Überlingen am Bodensee (vom 9.-14. Juli 2017)

Am Sonntag, den 9. Juli 2017 fuhren wir mit dem Bus von der Bushaltestelle vor der Schule ab. Jeder winkte seinen Eltern zum Abschied und dann ging es auch schon los. Unser erstes Ziel war der Rheinfall in Schaffhausen in der Schweiz. Mit dem Boot fuhren wir ganz nahe an den Wasserfall heran und alle wurden ein bisschen nass, aber es war ein beeindruckender Anblick. Nach ca. einer Stunde stiegen wir wieder in den Bus, um zu unserem eigentlichen Ziel zu fahren: Die Martin-Buber-Jugendherberge in Überlingen. Schon bald hatten sich alle ihre Zimmermitbewohner ausgesucht und ihr Gepäck ausgepackt. Am Abend machten wir noch eine kleine Wanderung nach Überlingen. Auf dem Rückweg zog ein starkes Unwetter auf. Zum Glück überstanden wir das alle heil und waren froh, als wir wieder in der Jugendherberge waren.

Am nächsten Morgen wurden wir von unseren Lehrern, Frau Uribe und Herr Balling, geweckt. Nach dem Frühstück liefen wir in die Innenstadt von Überlingen und starteten mit dem Schiff zur Insel Mainau. Dort gab es eine Inselrallye mit verschiedenen Aufgaben, die wir in Teams lösen mussten. Zum Abschluss machten wir einen Rundgang durch das Schmetterlingshaus, wo es viel zu entdecken gab. Nachmittags fuhren wir mit dem Schiff wieder zurück nach Überlingen.
Abends war es sehr lustig, denn die Mädchen schminkten die Jungs. Diese modelten dann und es gab auch eine Preisverleihung. Gewinner war Anselm mit dezentem Make-up und schlichtem Walk. Doch es gab an diesem Abend auch auffälligere Looks. So wie z. B. Jannik mit komplett pinkfarbenem Haar und unechten Brüsten oder Maxi mit Regenbogensträhne im Haar. Wir hatten auf jeden Fall viel Spaß.

Am Dienstag wanderten wir zu den Pfahlbauten in Unteruhldingen. Dort kann man archäologische Funde und Nachbauten von Pfahldörfern aus der Stein- und Bronzezeit besichtigen. Schon von weitem konnten wir die Pfahlbauten sehen. Da wir noch kurz auf unsere Führung warten mussten, waren wir noch eine Zeit lang auf einer Wiese mit einem Spielplatz direkt am Bodensee. Dann ging es los. Zuerst besuchten wir ein kleines Museum, wo wir eine kurze Erklärung zu den Pfahlbauten bekamen. Anschließen durften wir uns noch ein wenig umschauen und dann besichtigten wir die Bauten. Es war sehr interessant zu sehen, wie die Menschen damals lebten und, anders als im normalen Museum, erlaubte uns unsere Führerin sogar ein paar Utensilien aus der Stein- und Bronzezeit anzufassen. Schließlich durften wir uns noch ein wenig alleine umsehen und wanderten dann wieder zurück zur Jugendherberge. Unterwegs erkundeten wir noch die berühmte Barockkirche Birnau. Zum Schluss durften wir noch im See baden.

Am nächsten Tag wanderten wir zum Affenberg bei Salem. Anfangs sahen wir nicht sehr viele der dort freilebenden Affen, doch dann kamen immer mehr und wir durften sie mit Popcorn füttern, das sie uns aus der Hand nahmen. Die Affen waren echt lustig und meiner Meinung nach war der Besuch dort eines der schönsten Dinge, die wir erlebt haben.
Dann war auch schon der letzte Tag des Landschulheimaufenthaltes gekommen und wir fuhren mit dem Zug nach Sipplingen. Nach einer anstrengenden Wanderung auf den Sipplinger Berg besichtigten wir dort das Wasserwerk. Wir erfuhren, wie aus dem Bodensee Wasser dort hinauf gepumpt, in Trinkwasser umgewandelt und durch Rohre auf fast ganz Baden-Württemberg verteilt wird. In einer großen Halle befand sich ein riesiges Wasserbecken. Einige aus unserer Klasse versuchten so lange wie möglich ihren Finger ins eiskalte Wasser zu halten, was aber aufgrund der Kälte nicht lange möglich war.
Am Freitag fuhren wir dann wieder mit dem Bus zurück nach Hause.

Mir persönlich hat das Landschulheim sehr gefallen. Wir haben viel erlebt und trotz des vielen Wanderns hat es unglaublich viel Spaß mit der Klasse gemacht.
Sofia Cropano und Luisa Eckert, jetzt 7.1.1

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