Wie lebten die Menschen zur Zeit Karls des Großen?

Exkursion der Klasse 6.1.3 nach Lauresham

Im Geschichtsunterricht der 6. Klasse wird zum Schuljahresende die Karolingerzeit behandelt. Dabei geht es zumeist darum, das Herrschaftssystem und die Verwaltung des Reiches zu behandeln. Das sind allerdings Themen, die 11-12-jährigen Schülerinnen und Schüler erfahrungsgemäß weniger ansprechen. Sechstklässler finden es viel interessanter nachzuspüren, wie der Alltag für die Menschen damals ausgesehen haben mag, was sie gegessen haben, wie sie sich gekleidet und geschmückt haben.

Diese Themen kann man in unserer Region im „Experimentalarchäologischen Freilichtlabor karolingischer Herrenhof Lauresham" regelrecht erfassen, denn hier lässt sich Geschichte mit allen Sinnen erleben, z.T. sogar selber erproben.

So hat die 6.1.3 am 2. Juli 2019 bei wunderschönen Sommerwetter eine Exkursion in das Freilichtmuseum unternommen und dort unter der kundigen Führung von Frau Klitsche einen spannenden Vormittag verbracht, indem nicht nur die verschiedenen Gebäude besichtigt wurden – vom Gänsestall bis zum Herrenhaus, sondern auch die Themen Getreide mahlen, wer kümmerte sich um die Kleidung, welchen Sinn und Zweck haben Zäune, behandelt wurden.

In einem anschließenden museumspädagogischen Workshop konnten die Schülerinnen und Schüler selber Schmuckstücke aus Knochen herstellen, eine Arbeit, die Mädchen wie Jungen begeisterte und die nur deshalb zustande kam, weil dieser Ausflug monetär bezuschusst wurde.

Den krönenden Abschluss bildetet dann eine Vorführung von Frau Klitsche, die uns zeigte, wie man ganz ohne Streichholz und Feuerzeug ein Feuer entfachen kann.
Dieses „Feuerwerk“ beendete einen ereignisreichen Vormittag, den die Klasse dank der finanziellen Unterstützung des Fördervereins Fidibus erleben durfte.

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