Unsere Reise nach Israel mit dem Austausch des Stadtjugendrings, Herbst 2019

Ich denke ich spreche im Namen aller, wenn ich sage, dass dieser Austausch sowohl eine große Ehre, als auch eine tolle Erfahrung für uns war. Nicht nur das Land haben wir besser kennengelernt, wir haben auch viele neue Freundschaften geschlossen. Und das nicht nur zwischen Deutschland und Israel, sondern auch zwischen den Schülern in Weinheim.

Nach dem längeren Flug wurden wir sogleich herzlichst von den Israelis in Empfang genommen. Anschließend wurde jeder zusammen mit seinem Austauschpartner zu seiner Wohnung gefahren und man lernte die Gastfamilie kennen. Bereits am nächsten Morgen ging auch der erste Ausflug in die Innen-, und Altstadt von Tel Aviv los. Nachdem wir auf dem höchsten Gebäude von Israel (City Gate, Ramat Gan) einen fantastischen Ausblick über Tel Aviv und Ramat Gan genossen hatten, wurden wir noch in Jaffa herumgeführt. Nachdem das offizielle Programm vorbei war, sind wir mit der ganzen Gruppe zum Strand gegangen, da das der Wunsch nahezu aller Deutschen war.

Am Tag darauf sind wir nach Jerusalem gefahren (leider ohne Israelis). Nachdem wir viel über die Geschichte Jerusalems gelernt und auch viele berühmte Sehenswürdigkeiten gesehen haben, hatten wir noch etwas freie Zeit auf dem Markt. Anschließend sind wir noch zu einer der berühmtesten Kirchen gegangen, der Grabeskirche. In dieser Kirche wurde Jesus gekreuzigt und es ist deswegen entsprechend voll gewesen.

Doch nicht nur die Kultur von Israel haben wir kennengelernt, sondern auch den normalen Unterricht in der Blich-Highschool. Jeder von uns durfte bei einer Englischstunde dabei sein. Nach der Stunde hatten wir dann noch ein Sportevent in der Halle. Danach war bereits das offizielle Programm vorbei, jedoch haben wir uns alle dazu entschlossen, nochmal gemeinsam zum Strand zu gehen.

Donnerstags ging es für uns das zweite Mal, diesmal zusammen mit den Israelis, nach Jerusalem. Als Programm für diesen Tag stand der Besuch der Yad Vashem Gedenkstätte an. Das Museum und die Atmosphäre insgesamt sind dort eher positiv und auf die Zukunft bezogen. Uns hat es beeindruckt wie man aus unserer schrecklichen Vergangenheit, dem Holocaust, trotz allem was passiert ist und alldem was in dem Museum an Geschichte wiederzufinden sind, diese Message verbreiten kann. Wir bekamen eine geführte Tour, die sehr interessant und gefühlsaufreibend war. Anschließend gab es die von uns Deutschen vorbereitete Zeremonie zum Gedenken an die Opfer und als Erinnerung wie wichtig und besonders es ist, eine Gemeinschaft wie die unsere zu haben. Danach ging es in die Stadt, um uns alle etwas aufzuheitern. Die riesigen Markthallen Jerusalems sind gigantisch, vom traditionellen Humus ganz zu schweigen.

Am Wochenende waren wir in den Familien, haben jedoch immer etwas mit der ganzen Gruppe unternommen. Mittags ging es dann zum Beispiel in den Stadtpark. Die Israelis werden nie müde, was hieß, dass wie immer die Nacht mal wieder zum Tag gemacht wurde.

Sonntags ging es dann mit der deutschen Gruppe in den Norden. Wir besuchten Nazareth mit der Kirche der Verkündigung, sowie Moscheen. Am Nachmittag ging es für uns an die Grenze zu Syrien, auf die Golanhöhen. Der Berg ist nur einen Kilometer von der Grenze entfernt, trotzdem war es zu dem Zeitpunkt für uns dort sicher. Für die Nacht blieben wir in einem Kibbutz, einer Lebensgemeinschaft von Menschen, die früher einmal sozialistisch war.

Die erste Woche war vollgepackt mit unglaublich vielen und wunderschönen Erlebnissen und Eindrücken. Es war sicher nicht das letzte Mal Israel für uns! (Lars, Hanna)

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