Eine Liebe in Verona

Weinheimer Nachrichten vom 24. Mai 2019

Weinheim. William Shakespeares Klassiker „Romeo und Julia“ zeigt das „Guckkastentheater“ der Dietrich-Bonhoeffer-Schule im Musiktheater. Premiere ist am Dienstag, 4. Juni, um 19.30 Uhr. Weitere Vorstellungen gibt es am 6. und 7. Juni zur gleichen Zeit.

Eine erbitterte Fehde zwischen den Familien Montague und Capulet hält in Shakespeares berühmter Liebesgeschichte die Stadt Verona in Atem. Wann immer Angehörige der verfeindeten Clans aufeinandertreffen, lassen sie sich zu Gefechten hinreißen. Inmitten von Hass und Rachsucht verlieben sich zwei Menschen aus beiden Lagern: Romeo Montague und Julia Capulet.

Sie behalten ihre Beziehung für sich und lassen sich heimlich von Pater Lorenzo trauen. Der hofft insgeheim, dass der langwierige Konflikt nun beigelegt werden kann. Doch diese Hoffnung scheint vergeblich: Als es zwischen Romeo und Tybalt, Julias Cousin, zum Streit kommt, tötet Romeo Tybalt.

Romeo wird aus Verona verbannt, Julia soll mit einem anderen verheiratet werden. Noch einmal bittet sie Pater Lorenzo um Hilfe, um der Hochzeit zu entgehen. Er gibt ihr ein Schlafmittel, das sie für kurze Zeit in einen todesähnlichen Zustand versetzt. Der Brief, der Romeo von diesem Plan unterrichten soll, erreicht ihn nicht. Stattdessen hört er von Julias vermeintlichem Tod. Er eilt zurück nach Verona, und das Unglück nimmt seinen Lauf.

Shakespeare starb am 23. April 1616, doch sein Beitrag zur Weltliteratur ist bis heute so lebendig, dass er laut aktueller Statistik des Deutschen Bühnenvereins hierzulande der meistgespielte Autor ist. Zitate wie „Es war die Nachtigall und nicht die Lerche“ aus Romeo und Julia gehören zum kollektiven Sprachschatz.

Kartenverkauf im Foyer, 1. Stock, von 9.40 bis 10 Uhr und bei der Buchhandlung Beltz. Restkarten an der Abendkasse.

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