Nachhaltigkeit gilt auch bei Klamotten

Weinheimer Woche, 29.05.2019, Seite 17

Die Schulsozialarbeit organisierte kürzlich einen Kinderflohmarkt an der DBS. Für ihn stand Nachhaltigkeit als Konzept.

So viel steht fest: Kleidungsstücke wegzuwerfen, obwohl sie noch gut zu gebrauchen sind, ist ökologisch und ökonomisch einfach Quatsch. Die meisten Kleidungsstücke wandern in den Müll, weil sie dem Benutzer nicht mehr gefallen. "Nachhaltig ist das nicht", sagt Lisa Klink aus dem Team der kommunalen Weinheimer Schulsozialarbeit an der Dietrich-Bonhoeffer-Schule. Die Schulsozialarbeiter Lisa Klink, Marie Mayer und Daniel Merk beschäftigen sich im Umgang mit ihren Schützlingen natürlich oft mit dem Thema Nachhaltigkeit - quer durch alle Schulformen und Klassenstufen, wie es an der DBS üblich ist.

Die Aktion war ein voller Erfolg. Rund 40 Tische waren schon im Vorfeld ausgebucht gegen einen kleinen Obulus, überwiegend von jungen Mädchen bestückt mit Klamotten, die andere vielleicht noch schick oder cool finden. Es war ein reges Wuseln rund um Shirts und Jeans. Die Verkäuferinnen konnten den Erlös selbst behalten. Was das Orga-Team - bestehend aus Schülerinnen und Schülern und dem Team der Schulsozialarbeit - mit Getränke- und Waffelverkauf verdiente, wird für ein Umweltprojekt gespendet.

"Ich finde es toll, dass so viele mitmachen",erklärte Vincent Renzland, Schülersprecher der DBS-Werkrealschule. Die Organisatoren hatten einige Partner gewonnen, wie die Jugendbewegung "wie gewohnt", die den Jugendlichen beibrachte, wie man alte Klamotten aufhübscht, um sie weiter zu tragen, ebenso wie eine  junge Kirchengruppe und die Tier- und Umwelt-AG der DBS. So wurde einen ganzen Nachmittag lang gefeilscht und getauscht, bis vermeintlich alte Kleider einen neuen Besitzer glücklich gemacht hatten. Den Kleiderflohmarkt, so Marie Mayer, soll es jetzt einmal im Jahr geben.

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Kinderflohmarkt an der DBS